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3 days ago

As our jobs provide less and less meaningful satisfaction we turn to the make-believe of video games to experience actual productive labor.

Playing for a Chance to Work

thesocietypages.org

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3 days ago

🙌 Maximilian Pichl

Migration: Der neoliberale Angriff gilt auch den FlĂŒchtlingen

zeit.de

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3 days ago

At the time I reported it to police but, bruised and in pain, one officer told me “the problem is women just don’t understand the risky situations they put themselves in”.

Let that sink in.

A 23-year-old woman who has been bashed, choked, threatened with a box cutter and indecently sexually assaulted goes to police and is told “the problem is women”.

Everyday steps women take that would shock men

news.com.au

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5 days ago

Glottal stop FTW!
Interessant wird es beim Gendergap (Kritiker_in) und dem Gendersternchen (Kritiker*in). Diese sind ja explizit nicht als AbkĂŒrzungen der Doppelform gedacht, sondern sollen die darin enthaltene Zweigeschlechtlichkeit durchbrechen – die LĂŒcke und das Sternchen sind hier Platzhalter fĂŒr weitere mögliche Geschlechter. Dieser Platzhalter muss sinnvollerweise auch in der gesprochenen Sprache signalisiert werden – und dafĂŒr hat sich schon seit lĂ€ngerem eine linguistisch interessante Lösung etabliert.

Das Sternchen und die LĂŒcke werden in der Aussprache durch einen stimmlosen glottalen Verschlusslaut wiedergegeben – ein Laut, den wir produzieren, indem wir die Stimmlippen („StimmbĂ€nder”) kurz vollstĂ€ndig schließen.

Dieser Laut, der im Internationalen Phonetischen Alphabet durch das Symbol [ʔ] reprĂ€sentiert wird, steht im Deutschen (in den deutschen und österreichischen Dialekten) am Anfang jedes Wortes, das scheinbar mit einem Vokal beginnt. Das Wort Eklat, z.B., wird nicht [eklaː] ausgesprochen, sondern [ʔeklaː]. Das merken wir, wenn wir einen indefiniten Artikel davor setzen – ein Eklat. Wenn wir das aussprechen, hören wir eine kurze Pause vor Eklat, und das [e] hat einen klaren Ansatz: [aÉȘÌŻn ?eklaː] (das Leerzeichen steht fĂŒr eine kurze Pause).

Im Französischen, beispielsweise, ist das anders, dort gibt es diesen glottalen Verschlusslaut am Wortanfang nicht. Eclat wird hier tatsĂ€chlich [ekla] ausgesprochen, und wenn wir einen indefiniten Artikel davor setzen, fließen die Wörter ineinander [Ɠnekla]. Auch an der Silbifizierung sehen wir die Effekte des glottalen Verschlusslauts: im Deutschen ist zwischen ein und Eklat eine Silbengrenze (hier durch einen Punkt dargestellt) – [aÉȘÌŻn.?e.klaː]; im Französischen ist diese Silbengrenze in der Mitte des indefiniten Artikels un, das n bildet mit dem e von Eklat eine Silbe, die Wortgrenze wird ignoriert – [Ɠ.ne.kla]. Im Schweizerdeutschen ist es ĂŒbrigens wie im Französischen, ein Eklat wird dort [aÉȘÌŻ.ne.klaː] ausgesprochen.

Innerhalb von Wörtern kommt der stimmlose glottale Verschlusslaut im Deutschen selten vor, nĂ€mlich in Komposita (die ja aus zwei Wörtern bestehen) an der internen Wortgrenze, und bei manchen PrĂ€fixen („Vorsilben“), z.B. ver-: in den meisten Dialekten sagen wir beispielsweise fĂŒr Verein [fÉ›ÉÌŻÊ”aÉȘÌŻn], und nicht [fɛˈʁaÉȘÌŻn].

Gendergap und Gendersternchen in der gesprochenen Sprache

sprachlog.de

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5 days ago

Geschlechtergerechte Sprache ist demokratische Pflicht

sueddeutsche.de

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5 days ago

"Das „Rechts“ der Neuen Rechten ist eben keine „bestimmte Art des Redens“, wie es das BĂ€ndchen „Mit Rechten reden“ behauptet. Es ist eine Weltanschauung, die von der Ungleichwertigkeit von Menschengruppen ausgeht und sie in der Gesellschaft zementiert wissen will.
...
FĂŒr diese Denkschule ist „das ewige GesprĂ€ch“ der Liberalen eine Vorstellung von „grausamer Komik“. Daher hat Schmitt in der „Politischen Theologie“ den Diskurs als das eigentlich zu Überwindende bestimmt. ... Sich selbst in diese Tradition stellend, beschwört Kubitschek seit Jahren eben nicht die Debatte, sondern die finale Krise, um endlich zur erlösenden Tat schreiten zu können: „Unser Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende als Konsensform, nicht ein Mitreden, sondern eine andere Sprache, nicht der Stehplatz im Salon, sondern die Beendigung der Party.“
...
Das Vorgehen der Rechten ist [geprĂ€gt durch] einen permanenten Aufbau von Spannung, Angst und AbhĂ€ngigkeit. Diese Technik soll den erwĂŒnschten Ausnahmezustand auf der Ebene des Subjekts produzieren. Permanentes Triggern soll die Gesellschaft neurotisch machen, damit sie willfĂ€hrig die autoritĂ€ren Erlösungsangebote annimmt. Sie ist das Gegenteil eines reflexiven GesprĂ€chs, das Spannungsabbau, RationalitĂ€t und Emanzipation fördert.
...
Gewachsen ist diese Neue Rechte, die in erheblichem Umfang noch immer die alte ist, somit weniger an ihren Gegnern als an deren GesprĂ€chsangeboten, die sie erst zu akzeptablen Partnern machten. Gewachsen ist sie auch an den unzĂ€hligen Reportern, die zu Kubitscheks „Rittergut“ Schnellroda pilgerten und sich fasziniert den Ziegenstall zeigen ließen. Jede unkritische Homestory und jedes Dialogangebot haben stĂ€rker zur Verbreitung des Neofaschismus Ă  la Antaios beigetragen als die Protestschreie auf den Buchmessen.
...
Ganz wie ihr islamistischer Zwilling hĂ€lt die Neue Rechte ihre Gegner fĂŒr dekadent und trĂ€ge. Man sollte ihnen zeigen, dass sie sich irren. Wer radikal provoziert, will etwas hervorrufen, und lĂ€ngst wĂ€re es an der Zeit, in diesem aufgezwungenen cultural war angemessen deutlich zu reagieren. GegenĂŒber Leuten, die vollmundig antreten, den Kulturbetrieb zu „entsiffen“, kann dies nur ein souverĂ€ner Ausschluss sein."

Debatte oder Protest: Wie weiter gegen rechts?

blaetter.de

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8 days ago

this makes me physically sick. we can lean back and observe the worst nightmares of surveillance tech rising.

Palmer Luckey—yes, that Palmer Luckey, the 25-year-old entrepreneur who founded the virtual reality company Oculus, sold it to Facebook, and then left Facebook in a haze of political controversy—hands me a Samsung Gear VR headset. Slipping it over my eyes, I am instantly immersed in a digital world that simulates the exact view I had just been enjoying in real life. In the virtual valley below is a glowing green square with text that reads PERSON 98%.

Inside Palmer Luckey’s Bid to Build a Border Wall

wired.com

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17 days ago

GDPR is centralizing the market

marginalrevolution.com

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17 days ago

Die informationelle Selbstbestimmung ist ein Mythos

deutschlandfunkkultur.de

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17 days ago

Disconnection as a form of self-care could be a means to address the ailments that communicative capitalism produces. Yet individual acts of disconnection do nothing to change the living conditions we’re stuck with. Jamming your access to the internet to perform deep work is the equivalent of recycling your plastics and glassware to address pollution. Both feel good and project virtue but fall short of addressing the endemic structures that are the root of environmental degradation. Similarly, such practices as digital detoxing or unplugging individualize systemic issues of mass corporate surveillance or privacy exploitation that require collective action and structural reform. These self-regulatory modes of disconnecting have ideological knock-on effects, blurring the relationship between the responsibility of the self and society and diverting attention from new possibilities of how social media services might be better supplied.

Out of Network — Real Life

reallifemag.com

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19 days ago

"Mein Vater sagte: Warum sollst du studieren, du wirst ja doch heiraten. Also wirst du VerkĂ€uferin. Damit war mein Leben beschlossen. Ich war eine folgsame, katholische Tochter. Als ich dann geheiratet habe, und mein Mann so frĂŒh gestorben ist, stand ich da mit vier kleinen Kindern und hatte kein Geld. Ich habe geputzt, serviert, beim Imbiss verkauft. Dann bekam ich eine Stelle als KĂŒchenhilfe an der Mensa. Ich war tot von der Maloche, die auch noch schlecht bezahlt war, wie alles, was Frauen machen.

- Sie sind dann ĂŒber die Arbeit an der Uni zu seinem Soziologiestudium gekommen.

Ich kann Ihnen sagen, das war das beste, was ich mir als Frau antun konnte. Ich kann es nur jeder Frau empfehlen, da sind mir sĂ€mtliche patriarchale Knoten im Kopf geplatzt. Ich habe mir ein ganz anderes, zusammenhĂ€ngendes Denken angeeignet. Seitdem macht mir einfach alles nur noch Spaß."

Diese starke 80-JĂ€hrige Feministin zieht hart durch, egal wie viel Gegenwind sie bekommt

buzzfeed.com

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22 days ago

But instead of helping reduce exploitation, say sex trafficking survivors and advocates, taking away their ability to unse the Internet has actually increased the risks facing their community, and crippled efforts for harm reduction. Moreover, they say the law does not address issues that truly contribute to trafficking: homelessness, poverty and a broken foster care system. Instead, SESTA/FOSTA drastically limits the tools available to those who survive in the sex trade, pushing workers further underground, into the streets and the dark web, where they are easier targets for those who aim to exploit the vulnerable.

"This was unlike anything we'd ever seen," says Meg Munoz, a sex-trafficking survivor and founder of the OC Umbrella Collective, an organization that serves sex workers and those being domestically trafficked in Southern California. "The immediate impact was swift and, honestly, terrifying. We watched people literally walk back to their pimps knowing they had lost any bit of autonomy they had. We watched people wind up homeless overnight. We watched members of our community disappear."

Anti-Sex-Trafficking Advocates Say New Law Cripples Efforts to Save Victims

rollingstone.com

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25 days ago

Guter, der KomplexitÀt des Themas gerecht werdender Text zur DSGVO.

21 Thesen zum Irrweg der DS-GVO

cr-online.de

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30 days ago

Anstatt dass sich die Technologie der menschlichen Welt anpasst, wird der Mensch unter diesen UmstĂ€nden gebeten, sich fĂŒr ein digitales System zu optimieren. Gefragt ist letztlich algorithmenkonformer Input. Alternativ wird angeboten, die Onlinedienste nicht zu nutzen, was aber in vielen FĂ€llen – und immer hĂ€ufiger – entweder mit grossen individuellen Opfern verbunden oder gar nicht mehr möglich ist.

Was bei Algorithmen hinten herauskommt, weiss niemand so genau – und warum, noch viel weniger

nzz.ch

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31 days ago

"With its empire in ashes, its industrial landscape gutted, and its place in the world thrown into uncertainty by Brexit, Britain is in the midst of a slow-burning existential crisis. Its millions of citizens have been conjured from the earth by distant and long expired historical forces and now wander around urban landscapes that no longer make sense. It is unclear where Britain will go from here. Having long lost its status as the workshop of the world, all that remains is for Britain to capitalize on its history: to become a history factory.

Since the 1980s, “heritage” in Britain has grown into a sector of the economy — something like mining or fishing, except that it currently employs more than both these industries combined. It is calculated that history- (or “heritage-”) related tourism has contributed almost £9 billion to the UK economy and supports nearly four hundred thousand jobs. This is nothing new; history has always worked in service of the present. Everywhere, the mythologies of nations or communities form the raw material of ideology. But in Britain, history has recently been given a more specific, macroeconomic role to play — we are witnessing a transformation in what history is for."

"For many students in America, British history is a kind of escapism. Students arrive wanting to hear about the emotional lives of aristocrats. For many, violence is not the Amritsar massacre in India but Jack the Ripper, the industrial revolution is not Manchester but the Hogwarts Express, and empire is not slavery but Claire Foy portraying the queen on TV, gazing rapturously at bathing Kenyan hippos surrounded by white advisers.

Amid the frantic attempts to represent Britain’s past as cobbled and quaint it gets harder each day to meaningfully connect the past and the present. This task requires the acknowledgement that the past is a process, whose structures, institutions and power relations still weigh heavily on the politics of the present. Instead, Britain’s history factory delivers the past as a finished object, something to be charmed by and nostalgic for."

It Just Won’t Die

jacobinmag.com

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45 days ago

These high-tech eco-towers and eco-cities are visions of a future imagined as coexistence and connection with the natural world, but they are undergirded by another story, an Enlightenment conception of nature, and of forests specifically, as a resource to be optimized, scientifically managed, and administered by experts in order to enable dense settlement, nation-building, and maintenance of the population.

Forest, Tower, City: Rethinking the Green Machine Aesthetic

harvarddesignmagazine.org

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49 days ago

"Facebook had replaced much of the emotional labor of social networking that consumed previous generations. We have forgotten (or perhaps never noticed) how many hours our parents spent keeping their address books up to date, knocking on doors to make sure everyone in the neighborhood was invited to the weekend BBQ, doing the rounds of phone calls with relatives, clipping out interesting newspaper articles and mailing them to a friend, putting together the cards for Valentine’s Day, Easter, Christmas, and more. We don’t think about what it’s like to carefully file business cards alphabetically in a Rolodex. People spent a lot of time on these sorts of things, once, because the less of that work you did, the less of a social network you had.

Facebook lets me be lazy the way a man in a stereotypical 1950s office can be lazy. Facebook is the digital equivalent of my secretary, or perhaps my wife, yelling at me not to forget to wish someone a happy birthday, or to inform me I have a social engagement this evening."

I tried leaving Facebook. I couldn’t

theverge.com

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49 days ago

Pimps Are Preying on Sex Workers Pushed Off the Web Because of FOSTA-SESTA

motherboard.vice.com

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49 days ago

"Once Backpage was seized, I saw workers in my area who’d only recently clawed their way up from street-based work and homelessness into the lowest rung of indoor work and unstable housing night by night in overpriced, shady motel rooms get flung back into what they’d just escaped. St. James Infirmary reported four times as many street-based workers as before in the Mission district. The sex worker community online started to hear about workers going back out on the street and missing their check-in calls—as of April 14th, just based on anecdotal data passed between us, 13 workers have gone missing and two have been confirmed dead. Two workers have been assaulted at gunpoint, and I can’t even count how many other stories of rape and assault I’ve heard from people returning to or just learning the streets for the first time. One person has already taken their life because of this legislation.

The loss of Backpage revealed SESTA as the trafficker’s wet dream it was. Within hours of the seizure, there were reports of pimps messaging workers, hoping to capitalize on our desperate need to find alternative ways to reach clients. (If you’ve been approached by a someone who wants to “help” you through this, consider sending screenshots to SWOP-USA at support@swopusa.org—they are collecting information on predators targeting sex workers during this difficult time.) And of course, as workers flooded the streets, they exposed themselves to the population of pimps who victimize street-based sex workers.
...

What we’ve been telling the media over and over again is plainly true: many of us will die, some of us have already died because of the damage SESTA’s done, and especially because of the loss of Backpage. And the victims will more often be trans workers, disabled workers, workers of color, and trafficking survivors—those of us who never had many options to begin with. We are without allies. Feminists and labor rights activists would rather spout anti-trafficking discourse, and even civil rights organizations like the ACLU and EFF, who were happy enough to join us urging people to call their senators to vote against SESTA, are nowhere to be found now that sex workers need material support. The few collective funds helping community members hardest hit by these developments report that they are receiving many more requests for help than donations, and the donations are mostly coming from
us."

On Backpage

titsandsass.com

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50 days ago

Großartiger Text von @TiniDo: Sarah Berger „Match Deleted. Tinder Stories“ rubbed against Barthes "Fragmente der Liebe".

"Mitte der 1990er, also quasi im PleistozĂ€n, machte Roland Barthes „Fragmente einer Sprache der Liebe“ in unserem Graduierenden-Zirkeln an der geisteswissenschaftlichen FakultĂ€t einer deutschen Provinz-Uni Karriere als the book to read. 30, 40 Leute zwischen 25 und 30, per Stipendium und anderer staatlicher oder elterlicher Fördermittel vom direkten Druck befreit, sich um die materielle Basis der eigenen Existenz kĂŒmmern, zu einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zusammengesperrt. Graduiertenkolleg nannte (und nennt) man das. Extreme Individualisierung, – wir waren ja allen wegen unseres ganz speziellen Graduiertenprojektes und unserer ganz persönlichen Kompetenzen ausgewĂ€hlt worden –, trifft auf extremen KonformitĂ€ts- aka Leistungsdruck. Denn es ist klar: Die wenigstens von uns werden einen anstĂ€ndig bezahlten Job an der Uni bekommen oder im wissenschaftlichen Feld, es muss gestrampelt werden. Aber niemand weiß wirklich, wo oben und unten ist, vorne und hinten. Also wohin strampeln? Aber ein bisschen wissen wir es schon, oder eher: unser aus 200 Jahren Intelligenz-Patriarchat und -HeteronormativitĂ€t bestehende Un/ter/bewusstes weiß. Es werden die MĂ€nner sein, die die Professuren bekommen werden; die MĂ€nner, deren VĂ€ter schon Professoren waren, oder wenigstens Jurist, oder Arzt. Also verwandelt sich der Stress, immer irgendwelche VortrĂ€ge zu halten, immer irgendwie originelle Ideen zu produzieren, immer etwas besonderes zu sein, immer SystemkompatibilitĂ€t zu signalisieren, aber nie karrieristisch zu wirken (das galt – und gilt – natĂŒrlich und fast ausschließlich fĂŒr die Frauen), in einen psycho-sexuellen Emo-Klumpen, den wir gelernt hatten, Liebe und Begehren zu nennen. Barthes Florilegium der Tropen, Klischees, diskursiver Formen und Verhaltensformen der (Sprachform) Liebe hilft uns dabei, uns darin als etwas besonderes zu fĂŒhlen."

Serienmodell – Über „Match Deleted. Tinder Stories“ von Sarah Berger

tinierklaertsichdiewelt.wordpress.com

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56 days ago

Das Dokument zeigt deutlich auf, dass es den Aktivisten nicht – wie oft von ihnen behauptet – um die Bewahrung eines Status quo geht, sondern dass Menschenrechte deutlich zurĂŒckgefahren werden sollen: Als Ziele benannt werden etwa die Abschaffung aller Gesetze zu Lebenspartnerschaften, gleichgeschlechtlichen Ehen und Adoptionen durch Homosexuelle – zugleich soll fĂŒr den Erlass von Gesetzen zur Bestrafung von HomosexualitĂ€t ("Anti-sodomy laws") und Bestrafung von "Homo-Propaganda" gekĂ€mpft werden.

EnthĂŒllt: Wie "Demo fĂŒr alle" & Co. HomosexualitĂ€t wieder kriminalisieren wollen

queer.de

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64 days ago

"And this is how memes help people speak truths."
Go and read this excellent vivisection by Jay Owens!

"Yet, even as ‘authenticity’ as a claim and as an aesthetic feels outdated, deeper forms of ‘realness’ in our communications still persist. People are still seeking to communicate their deepest personal truths: their values, hopes and fears with each other. Through sharing media, we’re still creating community.

Nonetheless, the kind of truth in play is changing form: emotional and moral truths are in ascendance over straightforwardly factual claims. Truth becomes plural, and thereby highly contested"

Post-Authenticity and the Ironic Truths of Meme Culture

medium.com

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67 days ago

"Today’s American fascist youth is neither the strapping Aryan jock-patriot nor the skinheaded, jackbooted punk: The fascist millennial is a pasty nerd watching shitty meme videos on YouTube, listening to EDM, and harassing black women on Twitter. Self-styled “nerds” are the core youth vanguard of crypto-populist fascist movements. And they are the ones most likely to seize the opportunities presented by the Trump presidency.
...
The nerd appeared in pop culture in the form of a smart but awkward, always well-meaning white boy irrationally persecuted by his implacable jock antagonists in order to subsume and mystify true social conflict — the ones around race, gender, class, and sexuality that shook the country in the 1960s and ’70s — into a spectacle of white male suffering. This was an effective strategy to sell tickets to white-flight middle-class suburbanites, as it described and mirrored their mostly white communities. With the hollowing out of urban centers, and the drastic poverty in nonwhite communities of the ’80s and ’90s, these suburban whites were virtually the only consumers with enough consistent spending money to garner Hollywood attention.
...
The threatened, slightly less attractive white male oppressed and opposed by a more mainstream, uptight, wealthy white man became a constant theme in the canonical youth films of ’80s Hollywood. This quickly evolved into the nerd-jock dichotomy
...
the key ideological gesture in all the films named here: the replacement of actual categories of social struggle and oppression with the concept of the jock-nerd struggle. The jock is forever cool, the nerd perennially oppressed. And revenge is always on the table and always justified. In the nerd’s very DNA is a mystification of black, queer, and feminist struggle: As a social character, the nerd exists to deny the significance (if not the existence) of race, class, and gender oppression."

What Was the Nerd? — Real Life

reallifemag.com

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68 days ago

"I see little use in trying to extrapolate out to what anonymous shitposters “really” mean ... I think the best approach is to cast off discussions of motives entirely, and focus instead on the impact of the behaviors. "That’s something we can know, and further, can situate within broader discourses of power—analyses that hold regardless of whether participants cry irony or not.""

The State of Fandom Studies 2018: Whitney Phillips & Ross Garner (Pt.2)

henryjenkins.org

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71 days ago

Zentralrat der Deutschen distanziert sich von Terroranschlag von MĂŒnster

der-postillon.com

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71 days ago

"Warum also gibt es Debatten zurzeit vor allem, wenn sie von rechts angeschoben werden? Warum wird noch jede Messerattacke zum Staatsproblem gemacht, aber nicht die tĂ€glich stattfindenden Angriffe auf FlĂŒchtlingsunterkĂŒnfte? Warum nennen sie bei der CSU den Antisemiten OrbĂĄn einen Freund, pochen aber auf das "jĂŒdisch-christliche Erbe", sobald es gegen Muslime geht?
...
Die Reaktionen auf die "ErklĂ€rung 2018" machen deutlich, wie wenig das klassische konservative Milieu dem Angriff von rechts entgegenzusetzen hat. Zu beobachten ist aber auch, wie mit zwei lĂ€ppischen SĂ€tzen eine mediale Aufmerksamkeit erzeugt wird, die in keinem VerhĂ€ltnis zur Substanz und KomplexitĂ€t dessen steht, was diskutiert werden sollte, wenn es um die Grundlagen unserer Gesellschaft geht. Deprimierend ist die OberflĂ€chlichkeit und WillfĂ€hrigkeit der Debatte, die sich nach Akzenten wieder, ob gewollt oder nicht, ein StĂŒck weit nach rechts verschiebt.

Es ist die Mitte, die die Rechte stark macht, die ideenlose, driftende Mitte, nicht die Linke. Es wÀre an der Mitte, der konservativen Mitte, die Rechte mit emanzipatorischer und aufklÀrerischer Politik zu bekÀmpfen, anstatt sie zu kopieren. Es geht um diese Demokratie."

In der Mitte wird's gefÀhrlich

spiegel.de

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71 days ago

"At a minimum, Facebook has long needed an ombudsman’s office with real teeth and power: an institution within the company that can act as a check on its worst impulses and to protect its users. And it needs a lot more employees whose task is to keep the platform healthier. But what would truly be disruptive and innovative would be for Facebook to alter its business model. Such a change could come from within, or it could be driven by regulations on data retention and opaque, surveillance-based targeting—regulations that would make such practices less profitable or even forbidden.

Facebook... should finally allow truly independent researchers better (and secure, not reckless) access to the company’s data in order to investigate the true effects of the platform. Thus far, Facebook has not cooperated with independent researchers who want to study it. Such investigation would be essential to informing the kind of political discussion we need to have about the trade-offs inherent in how Facebook, and indeed all of social media, operate.

Even without that independent investigation, one thing is clear: Facebook’s sole sovereign is neither equipped to, nor should he be in a position to, make all these decisions by himself, and Facebook’s long reign of unaccountability should end."

Why Zuckerberg’s 14-Year Apology Tour Hasn’t Fixed Facebook

wired.com

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73 days ago

Heilige Scheiße.

Merkel-Kritiker formulieren „Konservatives Manifest“

m.faz.net

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77 days ago

Crucially, we’re looking to develop a feminism that is hospitable to difference – one that’s more capable of fostering solidarity without assuming sameness as a prerequisite – and we’re trying to think philosophically about what that might look like and think practically about how we could build it. In the book I talk about the generation of new kinds of support networks, and about xeno-hospitality as a commitment to forging alliances beyond the mere replication of the same. That to me is one important implication of the xeno in xenofeminism.

Tome On The Range

thequietus.com

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78 days ago

Horrible version of "computer says no".

What happens when an algorithm cuts your health care

theverge.com

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78 days ago

Wider den Proletkult.

Woher kommt eigentlich

blog.wawzyniak.de

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79 days ago

omg sofort den Post-Account löschen! ^^

Medienbericht: Verkauft Post Daten an Parteien?

tagesschau.de

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79 days ago

"Siri and Alexa’s personification as cis-feminine assistants has been fairly well entrenched in users minds, but continual reinvention and circulation through marketing and social media are necessary to maintain their social and monetary value. In other words, their celebrity allure.
...
Alexa glitching annoys us, it spoils the aura of her as our own digital Jeannie, with us as her benevolent master. “The glitch is the catalyst,” Russell reminds us, “not the error.” For vulnerable identities, “an error in a social system that has already been disturbed by economic, racial, social, sexual, and cultural stratification [
] may not, in fact, be an error at all, but rather a much-needed erratum.”

“When a pop star or celebrity allures me,” as Steven Shaviro writes, “this means that he or she is someone to whom I respond in the mode of intimacy, even though I am not, and cannot ever be, actually intimate with him or her.” It’s in their allure that The Assistants most directly mirror pop stars, I think. “What I become obsessively aware of, therefore, is the figure’s distance from me, and the way that it baffles all my efforts to enter into any sort of relation with it.”"

Is This Assistant Bothering You?

thesocietypages.org

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79 days ago

”pretty much everything you hate about hipster and hardcore culture today comes from the sass bands of roughly 1998-2003."

History lesson. Oh, the memories. This was sooo my scene. 💞

On the Subject of Sass

youdontneedmaps.wordpress.com

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79 days ago

"Fuck nett und höflich!"

«Ich habe mir die SchuldgefĂŒhle rausgefickt»

republik.ch

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81 days ago

Good for rubbing your thoughts against.

To Facebook — and Its Critics: Please Don’t Screw Up Our Internet

medium.com

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94 days ago

"Gerade Linke machen sich keine Vorstellung davon, was ihre exotistische Verharmlosung Bayerns in diesem Landstrich anrichtet. Es gibt ZusammenhĂ€nge dort, die nicht weit entfernt sind von Scharia und Islamismus. Wer sich davon ĂŒberzeugen möchte, soll den Bericht ĂŒber den Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen nachlesen, der so nur in Bayern stattfinden konnte, in VerhĂ€ltnissen, in denen Politik, Religion und sozialer Sadismus aufs engste verquickt sind. Es gibt noch immer LebensverhĂ€ltnisse in Bayern, in denen es fĂŒr einen schwulen Teenager einfacher ist, in den Freitod zu gehen, statt sich zu outen. Nicht zuletzt ist das Misstrauen gegen alles, was sich als geistig unabhĂ€ngig, kritisch oder frei definiert, tief in die bayerische Alltagskultur eingeschrieben. "

Bayern (neues deutschland)

neues-deutschland.de

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94 days ago

This is good. The kind of calm and differentiating talk I wish there was more of instead of the alarmist "OMG kids are addicted" scaremongering.

The data on children’s media use: An interview with Michael Robb

kappanonline.org

eve massacre

95 days ago

"To say that Uber and Lyft are reinventing the bus is actually much more frighteningly accurate than detractors probably intend. The specter of the bus, it seems, always comes after the meteoric rise and subsequent crash of a new popular transportation technology — in this case, ride hailing as we know it. In its place we might find a new array of buses, privately and publicly owned, that will execute new and more precise means of segregation. And here we should think of “bus” not as a high-capacity vehicle making scheduled stops, but as a racialized transit mode that is stigmatized so that some will seek to escape it —a transportation system socially constructed to shame some users and enhance the value of consuming some other, more profitable option."

Uber Alles — Real Life

reallifemag.com

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100 days ago

"Hartz IV habe, so sind sich mehrere Autor*innen einig, einen sogenannten Tafelboom ausgelöst. Dessen Folge sind 753 Tafeln im Jahr 2007, und heute mehr als 930. Allein deren Nutzung durch mehr als 1,5 Millionen Menschen sei ein Beleg fĂŒr die kritischen RegelsĂ€tze von Hartz IV und das Problem der ErnĂ€hrungsarmut in Deutschland. Sieht man von der nahezu flĂ€chendeckenden Ausbreitung der Tafeln ab, stĂŒnden diese auch fĂŒr eine Devolution des deutschen Wohlfahrtsstaates und eine Delegation sozialstaatlicher Aufgaben an Ehrenamtliche."

Streitpunkt Essen

demokratie-goettingen.de

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100 days ago

Die klassischen Medien, nicht die Sozialen Medien, sind das Problem bei der Polarisierung

deliberationdaily.de

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102 days ago

"In other words, designating search results as ‘organic’ could – somewhat counter-intuitively – reinforce a belief in results as something ‘natural’ and given. For users, then, the business of web search is hiding in plain sight."

Organic search: How metaphors help cultivate the web

hiig.de

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104 days ago

"I think there is also sometimes a mistrust of the audience and a perception that they need the work to be presented to them in a familiar format in order to engage with it. A related problem is that there’s also (unsurprisingly) very little technical expertise in cultural institutions, especially from a curatorial perspective – it’s hard to find hybrid people who understand photography as both a technical and cultural language.

To take up your point about the fetishisation of photographs as objects, the nostalgia for the analogue in digital culture is something we directly addressed when we devoted our recent Geekender to the “Hyperanalogue”. I think the persistence of the object is both a product of a crisis of authorship felt keenly by a sector of the community, but also part of a wider desire to seek out allegedly ‘authentic’ forms of expression in an increasingly accelerated consumer culture."

Katrina Sluis

1000wordsmag.com

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105 days ago

"Die Foodora-Algorithmen organisieren nicht nur die Bestellungen, sondern protokollieren auch die Fahrer. »Alles wird mit GPS gemessen«, erklĂ€rt Benjamin Geißler: Durchschnittsgeschwindigkeit, wie viel Zeit wir bei Kunden verbringen, wie lange es dauert, bis wir auf eine Bestellung reagieren«. Die Zeitvorgaben von Foodora seien dem Betriebsrat nicht bekannt, sagt Andi Dyhring. »Der Captain, der fĂŒr dich verantwortlich ist, sagt dir, falls du zu langsam bist.« Foodora-Sprecher Pfeifer sagt, die Fahrer wĂŒrden bei Antritt des Jobs darauf hingewiesen, dass Foodora »PĂŒnktlichkeit zum Schichtbeginn, ZuverlĂ€ssigkeit und Sorgfaltspflicht« erwarte. »Andere Parameter nennen wir aus betrieblichen GrĂŒnden nicht.«

Die Kriterien sind schwammig. Die Fahrer befĂŒrchten, dass sie gegen sie verwendet werden können. Im vergangenen August hat Foodora den Vertrag mit einem Betriebsratsmitglied nicht verlĂ€ngert."

Abstrampeln in der Ebene

stadtrevue.de

eve massacre

105 days ago

"In der bunten neuen Lieferwelt wird lieber das gÀngige Start-up-Narrativ gepflegt: Wir sind alle ein Team, wir wollen doch alle Erfolg haben. Noch erwirtschaften die weltweit agierenden Unternehmen damit keine Gewinne. Aber sie hoffen wohl darauf - wie im Fall Flixbus, das den Fernbusmarkt inzwischen beherrscht - Konkurrenten in dem harten Preiswettbewerb vom Markt zu verdrÀngen und sich in eine monopolÀhnliche Stellung zu bringen."

"Ein Betriebsrat hingegen, teilt Lieferando mit, entspricht "grundsÀtzlich nicht unserer Kultur als junges, sowie modernes und offenes Unternehmen".

Die Rad-Rebellen

sueddeutsche.de

eve massacre

105 days ago

"Enforcement of intellectual property with blockchains represents a clear return to old ideas of art as an asset. ... If art has any liberating potential beyond serving as a tax-dodging investment vehicle, its place along a blockchain seems only to amplify the art world’s existing inequalities, ensuring a select few well-connected artists see unimaginable profits while others remain walled off from the industry. But can the technology be harnessed to re-engage with conceptual ideas about scarcity, valuation, and ownership?"

Unlimited Editions — Real Life

reallifemag.com

eve massacre

106 days ago

"Animals, being singular yet not individualistic, model a way in which viral amplification (replication) can, contra Walter Benjamin’s “aura,” work to actually enhance the aura of a piece of content."

Good Boys — Real Life

reallifemag.com

eve massacre

108 days ago

"Ganz am Anfang mag es mal eine gute Idee gewesen sein: Lebensmittel nicht wegschmeißen, sondern verteilen. Das klingt nett, das verstehen alle. In jedem anderen Land als diesem könnte diese Idee vielleicht funktionieren. In diesem unseren Land jedoch wird auch aus so einer harmlosen, lieben Idee ein UngetĂŒm, ein Schauplatz niederster Instinkte, ein ganzes Abbild der deutschen Gesellschaft im Kleinen. Noch im Kampf um MĂŒll gibt es oben und unten, mĂŒssen sich die BraunhĂ€utigen und MandelĂ€ugigen hinten anstellen und doppelt so nett sein wie alle anderen.
...
Die Tafeln sind fester Bestandteil des Systems Hartz IV, man muss sie schon halbstaatlich nennen. Es gibt sie, wie es die Bahn gibt und die Post. Kaum waren sie flÀchendeckend eingerichtet, begannen die Sozialbehörden, die Anwesenheit von Tafeln in den Hartz-IV-Regelsatz einzubeziehen. Wenn es nicht reicht, können Sie ja zu den Tafeln gehen, war ein Satz, den plötzlich viele AbhÀngige zu hören bekamen. So wurde ein Grundrecht teilprivatisiert
...
Auch deswegen sind die Tafeln Teil des Systems Hartz IV: Wenn du hier angekommen bist, dann bist du nichts mehr: kein BĂŒrger, kein Mensch, kein TrĂ€ger von Rechten. Von deiner Persönlichkeit bleibt nichts ĂŒbrig; jeder Bissen, den du isst, ist eine Gnade von oben. Und sie kann dir jederzeit weggenommen werden."

Die Tafeln

neues-deutschland.de

eve massacre

108 days ago

No Safe Haven for Victims of Digital Abuse

slate.com

eve massacre

114 days ago

"The larger promise of Gorgon Stare, however, was a narrative one: Its capacity for total documentation implied that every event in the city could not just be reconstructed but fully and completely explained. Indeed, James Joyce and the U.S. military would seem to agree that the best way to make sense of the modern metropolis is to document even the most inconsequential details. Urban events as minor as a Dubliner out for an afternoon stroll—let alone something as catastrophic as a terrorist attack—can be rewound, studied, and rationally annotated. Gorgon Stare is Ulysses reimagined as a police operation: a complete, time-coded, searchable archive of a person’s every act."

The City That Remembers Everything

theatlantic.com

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