Marco Herack

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Marco Herack

103 days ago

Ist der Wettbewerb in den USA zurückgegangen? Scheinbar.. und das führt dazu, dass die US-Wirtschaft global besser abschneidet, denn sie verfügt über mehr Kapital (Kampfmittel) gegenüber der internationalen Konkurrenz.

Wir stoßen hier an die Frage nach der Definition der relevanten Märkte.. also schlägt lokal = global? Ist eine Industriepolitik aus europäischer Sicht nicht auch gerade deswegen sinnvoll?

Sollte diese Industriepolitik mit Überrenditen von Monopolen oder durch Umverteilung durch den Staat stattfinden? Vestager hat Siemens hier eine wegweisende Absage erteilt.

Mir dünkt einmal mehr, dass die deutsche Ökonomin die Sachlage in diesem Fall überhaupt nicht durchdrungen hat.

Japan's problem? Too much competition

japantimes.co.jp

Marco Herack

104 days ago

Ich halte China strukturell nicht in der Lage, um mit dem Westen zu konkurrieren. Aber wie auch Putin, nutzt Xi die Schwachstellen unserer eigenen Werteirritation gut aus.

Und das sollte unser Hauptthema sein, denn es immunisiert grgenüber den autoritären Bestrebungen von außen wie von innen.

The New China Scare

foreignaffairs.com

Marco Herack

104 days ago

Was hat sich seit Veröffentlichung des Textes geändert? Wie habt ihr euch geändert?

Hass gegen Journalisten: "Und morgen bist du tot!"

zeit.de

Marco Herack

104 days ago

Einer der besten Gegenwartstexte über den Iran, der die Widersprüche des Regimes und die luzide Höflichkeitskultur dieses Regimes exzellent einfängt.

Wichtig ist das auch deswegen, weil gerade in Deutschland gerne mal eine postkoloniale Bewunderung für die weltgewandten und westlich gebildeten Folterknechte vorherrscht.

Hier zeigt sich, wie das funktioniert. Es zeigt sich aber auch, wo Widerstand stattfindet und wie hoffnungslos er am Ende ist.

Trapped in Iran

1843magazine.com

Marco Herack

106 days ago

Aus Deutschland heraus haben wir beim Lesen dieses Artikels vielleicht etwas mehr emotionalen Spielraum, um besonnen über ‚outrage culture‘ nachzudenken.

Was mich wirklich wundert, ist die im Kern fehlende Anerkenntnis, dass Menschen emotionale Wesen sind. Können wir auf einem Medium wie Twitter denn da überhaupt diese Emotionen so im Zaum halten, dass ein gesundes Diskussionsklima herrscht?

Wir sind an der Stelle ja noch nicht mal bei der gezielten Störungen aus politischer oder aktivistischer Absicht heraus.

Also nebst allen Anreizen, die Plattformen aus monetären Gründen falsch setzen, müsste man auch mal der Frage nachgehen, was am Ende wirklich leistbar ist. Das würde uns auch zum Thema Eigenverantwortung führen und inwieweit diese eingebunden werden sollte.

Dan Crenshaw Called for Civility on SNL. Maybe That Was the Joke.

motherjones.com

Marco Herack

120 days ago

Überraschung: Man kann Autokraten nicht mit autokratischen Mitteln besiegen. Das ganze läuft dann unter „ups“ oder netter formuliert „unintended consequences“.

Dabei könnte man mit etwas nachdenken selber drauf kommen: Wenn man Diktaturen sanktioniert, schränkt man ihren Markt ein und ermöglicht es dadurch dem Staat, die Ressourcen gemäß seinem Gusto zu verteilen.

Wer auf der richtigen Seite steht.. gewinnt.

Nun wäre die naheliegende Frage, wie gewinnt man gegen Diktaturen?

1989 scheint weit weg zu sein. Eine der Triebfedern des Zusammenbruchs des Ostblocks war der sichtbare Unterschied in der Lebensqulität. Die Menschen wussten, dass es im Westen viel bessere Technik, geilere Industrienahrung und höhere Lebensqualität gab.

Da es im Osten aber allen ungefähr gleich schlecht ging, konnte es breites Bündnis zwischen allen entstehen.

Heutige Diktaturen glänzen da eher durch ‚Ausrauben und minimalste Umverteilung zum Machterhalt‘.

Es braucht entsprechende Strategien wie das Bilden und aktivieren von Diasporas. Klare Benennung und Abgrenzung zu Werten. Kultureller Austausch. Sichtbarmachung von Gesellschaften.

Erst danach folgen wirtschaftliche Anreize über Zugangbarkeit von Märkten etc.

How Sanctions Feed Authoritarianism

theatlantic.com

Marco Herack

134 days ago

Einer der erhellensten Berichte über die Kommunikation zwischen den USA und dem Iran, abseits der medialen Statements mit Einblick in das erratische Verhalten im Weissen Haus.

Vor allem werden ein paar Mythen rausgenommen:

- Der Iran hat seine Vergeltung nicht direkt angekündigt, aber sichtbar gemacht und ihr Ende benannt.
- Es wurde über die Schweiz miteinander kommuniziert.

Gleiches bräuchte man nun als Bericht aus dem Iran. Hier wissen wir zumindest:

- Durch die Demonstrationen wird sichtbar, dass Suleimani nicht der Volksheld war, als der er inszeniert und von den westlichen Medien antizipiert wurde. Journalistisches Versagen.
- Im Iran ist die Toleranz niedrig. Kleine Funken können die Fackel zum Aufstand entzünden.
- Es existiert ein paranoides Denkbild, demnach der Ami jederzeit einmarschieren könnte. Trumps Aktion war entsprechend gefährlich.

Seven Days in January: How Trump Pushed U.S. and Iran to the Brink of War

nytimes.com

Marco Herack

139 days ago

Bisher habe ich wirklich wenig lesenswertes zum Thema Sulaimani gefunden. Man flüchtet sich zu gerne ins Große und Ganze, denn das Kleinteilige ist anstrengend.

Sulaimani, das ist im Mittleren Osten momentan vor allem eine Idenditätskrise. Denn Menschen, die gegen die Mullahs sind, müssen nun einen ihrer brutalsten Vertreter öffentlich ehren. Für die Nation. Nicht alle wollen das, nicht alle tun das. Aber viele spielen das Spiel, ihrer eigenen Sicherheit willen.

Wer von euch hat in all den Berichten über die Beerdigung des Schlächters Sulaimani gelesen, dass Demonstrationen im Iran nicht selten bezahlt sind? Stattdessen ballert man uns am Ende mit den Bildern zu, der Iran uns zeigen will.

Dieser Artikel hebt sich wohltuend von Allerweltsquark ab. Azeez schafft es, den kollektiven Wahn auf seinen Kern zurückzuführen. Wenn ein Größenwahnsinniger einen Schlächter schlachtet, dann kann man gegen beides sein. Man muss sich nicht für eine Seite entscheiden.

Killing Sulaimani- How The Butcher of the People Became an Anti-Imperialist Hero

hawzhin.press

Marco Herack

145 days ago

Walmart ändert seine Strategie und scheinbar liegt die Zukunft in der Vergangenheit. Das Cloudbusiness hat mich nicht gerade überzeugt, aber vermutlich müssen sie das einfach ausprobieren.

Walmart’s Secret Weapon to Fight Off Amazon: The Supercenter

wsj.com

Marco Herack

178 days ago

Die BBC hat ein Problem.

Letter to OfCom

johnsweeney.co.uk

Marco Herack

178 days ago

Volkswagen hat vor dem kulturellen Genozid an den Uiguren die Augen geschlossen. Man hat sich selbst betrogen und bis heute fehlt es an Klarheit und Auswegen.. Da das Land Niedersachsen an Volkswagen beteiligt ist, ist das ein Fall für die Regierungsebene.

China Cables - Welche Verantwortung hat VW?

sueddeutsche.de

Marco Herack

204 days ago

Ich hatte letztens „China uncensored“ als Infoquelle für Hong Kong empfohlen, was auch weiterhin gilt. Man sollte aber wissen, aus welchem Umfeld die Produktion kommt und wie Wandlungsfähig sie daher sein kann. Dieser Artikel hier gibt einen guten Einblick.. Bisher konnte ich die Infos bei „China uncensored“ immer validieren.

Trump, QAnon and an impending judgment day: Behind the Facebook-fueled rise of The Epoch Times

nbcnews.com

Marco Herack

218 days ago

Europa hat ein Geldwäscheproblem und es wird Zeit etwas dagegen zu tun.

Another piece of Europe’s financial architecture needs fixing

economist.com

Marco Herack

232 days ago

Eine der Wahrheiten über Technologiekonzerne ist, dass am Ende ein Regenschirm ausreicht um alles lahmzulegen. Hätte WeWork das nach den Protesten in Hong Kong nicht wissen müssen?

Brave Tech Workers Locked Out Of A WeWork By An Umbrella

buzzfeednews.com

Marco Herack

288 days ago

Während die meisten Ressourcen der Demokraten und ihrer Spenderinnen momentan in den Präsidentschaftswahlkampf in 2020 fließen, fehlt dem Kampf gegen das Gerrymandering die Aufmerksamkeit. Immerhin, Geld ist Dank Obama vorhanden.

Laut Verfassung werden in den USA alle 10 Jahre die Wahldistrikte neu gezogen. 2021 ist es soweit. Um dann erfolgreich das Gerrymandering der Republikaner zu kontern, brauchen die Demokraten die entsprechenden Posten. Wie immer, sind dabei die Swing-States besonders wichtig. Hier geht es um politische Basisarbeit, die Obama seinerzeit vernachlässigt hat, weil die Finanzkrise und die Gesundheitsreform ein Gros seiner Zeit fraßen. Daher wohl auch seine Finanzierung der aktuellen Aktivitäten.

Interessant daran ist, dass ein Präsident nicht viel hilft, wenn er nicht auch im kleinen Wirken kann. Doch im Angesicht von Trump fällt es scheinbar schwer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

(Der Artikel muss wohl in der Webansicht gelesen werden.)

The Courts Won’t End Gerrymandering. Eric Holder Has a Plan to Fix It Without Them.

motherjones.com

Marco Herack

321 days ago

Die Techeregulierung in den USA ist eher unwahrscheinlich:

„And as far as major industries go, tech is in some ways a natural partner for Democrats.“

The push to break up Big Tech, explained

vox.com

Marco Herack

322 days ago

Grausam.

The Saudi Government’s Global Campaign to Silence Its Critics

newyorker.com

Marco Herack

323 days ago

Auf den Philippinen leben viele Chinesen. Die Reibungen sind entsprechend und weder Duterte noch die Seidenstraße machen es leichter.

‘We are Filipinos, and we hate China’: China’s influence in the Philippines, and backlash against Tsinoys

supchina.com

Marco Herack

323 days ago

Einer der ehrlichsten Artikel zum Thema, die ich gelesen habe. Es gibt keine guten Optionen, also gibt es keine Optionen und davon eine ganze Menge.

Dire straits

members.tortoisemedia.com

Marco Herack

324 days ago

Einer der interessanteren Vorträge zum Thema Realitätsschaffung im Internet und den Folgen von Youtube.

The Fragmentation of Truth

points.datasociety.net

Marco Herack

444 days ago

Putin scheint schon länger ein Faible für geheime Grenzüberschreitungen zu haben.

„The late Mr. Giesbrecht told the Winnipeg Free Press in 2014 that he drove Mr. Putin to the Canadian border at the Falls, and – because Mr. Putin said he longed to visit America – he stretched out a cross-border U-turn as far as possible, so the future Russian leader could say that he’d been to America.“

Aber auch sonst ist der Artikel recht interessant, wenn man sich für das post-sowjetische Wirtschaftserlebnis interessiert.

The late Mr. Giesbrecht told the Winnipeg Free Press in 2014 that he drove Mr. Putin to the Canadian border at the Falls, and – because Mr. Putin said he longed to visit America – he stretched out a cross-border U-turn as far as possible, so the future Russian leader could say that he’d been to America.

Searching for Boris Birshtein

theglobeandmail.com

Marco Herack

475 days ago

Deutschland lebt zwei Widersprüche

1. Die Menschen interessieren sich für Außenpolitik

2. Man debattiert und entwickelt nicht eine eigene Außenpolitik, die sich außerhalb der Wohlfühlzone befindet.

Dazu kommt:

a) Die großen Medienhäuser reduzieren ihre Auslandsberichterstattung. Allen voran der öffentlich-rechtliche Rundfunk. (Logik zu 1. fehlt)

b) Wir müssen eigenständig werden. Werden dabei aber nicht realistisch.

Oder anders gesagt: Seit 1945 sind die Deutschen die guten Nazis und quatschen Triebtätern die Ohren blutig, sie mögen bitte ihre Triebe unterdrücken während wir ihnen beim Ausleben dieser Triebe zuschauen.

Ich fürchte, das Problem ist nicht, dass „wir“ den Schuss nicht gehört haben.. sondern dass wir den Schuss gehört haben. Die Flucht ist eine bewusste.

Außenpolitik: Den Schuss nicht gehört

zeit.de

Marco Herack

489 days ago

In Bezug auf die europäische Russlandpolitik gibt es einr sich verfestigende Diskurswahrheit, die Politiker nicht gerne aussprechen. Man muss investieren.

„Wenn die Regierung in Kiew und die oppositionellen Kräfte in Syrien keine ernstliche Unterstützung erhalten, um sich politisch neu zu organisieren, wird Moskau stets Siege frei Haus erringen, indem es seine militärischen Vorteile in der Ostukraine ausspielt und in Damaskus den Amtsinhabervorteil nutzt.
Angesichts der Administration von US-Präsident Donald Trump herrschen kritische Zeiten für Europa. Europas Kraft für Wandel muss auf eine Mischung aus Hard und Soft Power zurückgreifen. Im Fall der Ukraine bedeutet dies die wirtschaftliche Transformation von oligarchischen Strukturen hin zu einer Unternehmens- und Wirtschaftsentwicklung nach europäischer Art und einer Stärkung der finanziellen Kapazitäten auf nationaler und regionaler Ebene.“

Ob das nun unter „mehr Verantwortung übernehmen“läuft oder einfach nur als Interessenpolitik, ist am Ende egal. Ein friedliches Sein in der Welt erfordert Investitionen und damit Kostenerhöhung für die expansiven Gesellen.

Grundsätzlich scheint mir dabei das Problem, dass Europa zuvor efür sich klären müsste, ob es mehr ist als eine banale Wirtschaftsunion.

Wenn die Regierung in Kiew und die oppositionellen Kräfte in Syrien keine ernstliche Unterstützung erhalten, um sich politisch neu zu organisieren, wird Moskau stets Siege frei Haus erringen, indem es seine militärischen Vorteile in der Ostukraine ausspielt und in Damaskus den Amtsinhabervorteil nutzt.
Angesichts der Administration von US-Präsident Donald Trump herrschen kritische Zeiten für Europa. Europas Kraft für Wandel muss auf eine Mischung aus Hard und Soft Power zurückgreifen. Im Fall der Ukraine bedeutet dies die wirtschaftliche Transformation von oligarchischen Strukturen hin zu einer Unternehmens- und Wirtschaftsentwicklung nach europäischer Art und einer Stärkung der finanziellen Kapazitäten auf nationaler und regionaler Ebene.

Moskaus asymmetrische Stellvertreterkriege

zois-berlin.de

Marco Herack

509 days ago

Sich von China einen Staudamm bauen zu lassen, führ scheinbar zu folgendem: Der Damm selber bricht in Teilen zusammen. Die politischen Bauherren lassen sich nur zu gerne von China bestechen und an Dinge wie Umweltverträglichkeit oder gar Sinnhaftigkeit denkt niemand. Wirtschaftlich ein kompletter Gau, den die Bevölkerung dann trotzdem zahlen muss.

Und da kann ich die USA schon verstehen, die nicht möchten, dass der IWF dann noch die chinesischen Schulden "rettet".

Ist es mit Korruption nicht auch eher so, dass dies ein aktiver Eingriff in die Angelegenheiten eines anderen Staates ist?

It Doesn’t Matter if Ecuador Can Afford This Dam. China Still Gets Paid.

nytimes.com

Marco Herack

529 days ago

Zwei Dinge faszinieren mich an der Linken immer wieder. Zum einen ihr Hass auf Hillary Clinton, weil diese Emanzipation betreibt und Macht nicht ablehnt.. aber angeblich Goldman Sachs ist.

Und das andere, ist diese gelebte Inhaltslosigkeit beim Gebrauch des Wortes „Kapitalismus“. Als ob Gott höchstselbst hier wirkt und walkt und man da nichts tun könne, er aber schlichtweg da ist. Deswegen gibt es nun auch den „progressiven Neoliberalismus“, weil Kapitalismus ist das ja alles.. aber er ist clever und versteckt sich und verbindet sich mit anderen Elementen.

Also Kapitalismus als übergeordnete Entität, nicht als zu gestaltendes System.. wenn das mal kein Gottersatz ist.

„Wir brauchen eine Politik der Spaltung“

philomag.de

Marco Herack

533 days ago

Ich tue mich wirklich schwer mit diesem Artikel. Zwar verstehe ich, warum er Preise gewinnt, aber ich verstehe nicht, warum das alles erst heute auch im Westen wahrgenommen wird.

Ich weiß aber schon jetzt, dass der Text nichts bewirken wird.. Das kann man dem Text selbst kaum vorwerfen. Es deprimiert nur, denn ein „Und jetzt?“, nagt bei mir schon seit Jahrzehnten im Hinterkopf.

Das hier ist auch keine exklusive Erfahrung der ostdeutschen Provinz. In Berlin Marzahn war es kaum anders. Wäre es nicht langsam mal an der Zeit....?

Wir waren wie Brüder

taz.de

Marco Herack

544 days ago

Wir sind an einen Punkt angekommen, an dem die Auswüchse der gezielten Meinungsunterdrückung zur Verletzung der grundsätzlichen Rechte des Individuums führen. Es ist bei weitem nicht damit getan, von seinenNutzern Gegenrede einzufordern. Es liegt an den Plattformen, für die Offenheit zu sorgen, für die sie eintreten.

„state-sponsored trolling is an attack on freedom of expression, silencing the victim through harassment, abuse, hate speech and purposeful disinformation. It is censorship though noise.“

Und es betrifft auch nicht mehr nur Journalisten, sondern jeden, der sich in der digitalen Öffentlichkeit bewegt.

state-sponsored trolling is an attack on freedom of expression, silencing the victim through harassment, abuse, hate speech and purposeful disinformation. It is censorship though noise

Defending Journalists in an Era of 'Destroyed Rights'

codastory.com

Marco Herack

546 days ago

“The basic problem is, who is growth for?” Es ist doch erstaunlich, dass China nun schon soweit ist. Denn in dieser Frage allein liegt die Frage nach der Liberalisierung. Auch wenn es vordergründig um Konsum und gute Luft gehen mag.. Das Handeln, nicht um jeden Preis, ist die Abkehr vom Autoritarismus. (Was politisch so gar nichts heißen muss auf kurze Sicht.)

The Land That Failed to Fail

nytimes.com

Marco Herack

547 days ago

Ein einfühlsamer Bericht über das Russland der Gegenwart. Wir wissen nicht, ob Putin die Ukrainer auf See angreift, um seine Umfragewerte zu steigern. Aber wir wissen, warum seine Umfragewerte so niedrig sind.

When Russia Was Full of Hope

nytimes.com

Marco Herack

571 days ago

Abseits als der negativen Nachrichten aus den USA, gibt es nicht wenige Ereignisse, an denen sichtbar wird, dass das System funktioniert. Und zwar zum Guten hin. Durch Menschen die sich engagieren. Hier solch ein Fall.

Larry Krasner’s Campaign to End Mass Incarceration

newyorker.com

Marco Herack

745 days ago

Über segmentierte Gemeinschaften

Community

denktagebuch.de

Marco Herack

748 days ago

Wie gut ist die Analyse zur Europadämmerung wirklich?

Die Europadämmerung außerhalb von Welt und Zeit

denktagebuch.de

Marco Herack

750 days ago

Mein jährlicher Gedankengang zum Westküsten-Buddhismus

Mind

denktagebuch.de

Marco Herack

753 days ago

Leadership und seine toten Winkel

Leadership

denktagebuch.de

Marco Herack

757 days ago

Ein paar Gedanken über Angst, Technologie und Verbundenheit.

Die Welt in 30 Jahren

denktagebuch.de

Marco Herack

758 days ago

Veränderungen im Kleinen und Sinnkrisen im Großen.

Der Internet-Industrie droht die Normalität

denktagebuch.de

Marco Herack

759 days ago

Ein paar Gedanken aus der Einsamkeit des Urlaubs.

Die Welt als Heimsuchung

denktagebuch.de

Marco Herack

778 days ago

Im Jahr des Herrn, 2011, hielt Robert Mueller eine sehr spannende Rede über die organisierte Kriminalität in der Gegenwart:

„We are investigating groups in Asia, Eastern Europe, West Africa, and the Middle East. And we are seeing cross-pollination between groups that historically have not worked together. Criminals who may never meet, but who share one thing in common: greed.“

Es ist, gerade im Sinne der Trump-Untersuchungen, mehr als spannend, diesen Ansatz zu verfolgen, denn so zahlreich die Kontakte der Nebenprotagonisten auch gewesen sein mögen.. die Hauptprotagonisten saßen wohl nie zusammen und haben ihre Tat geplant.

We are investigating groups in Asia, Eastern Europe, West Africa, and the Middle East. And we are seeing cross-pollination between groups that historically have not worked together. Criminals who may never meet, but who share one thing in common: greed.

The Evolving Organized Crime Threat

fbi.gov

Marco Herack

779 days ago

Manchmal habe ich das Gefühl, man muss den New Yorker im Sinne von Koinzidenz lesen. Diese Poträts, deren Recherche ja durchaus dauert, kommen doch recht oft zusammen mit diversen Verteilungskämpfen in den USA heraus. Momentan tont die Schlacht, Scott Pruit als Attorney General zu vermeiden, sprich als Nachfolger von Jeff Sessions. Dann berichten die einem davon, wie Pruitt sich bedient und der New Yorker, wie er seinen Laden führt. Zweifelsohne ist das alles dennoch richtig.. Nur die zeitliche Schlagseite ist auch nicht zu übersehen.

Scott Pruitt’s Dirty Politics

newyorker.com

Marco Herack

791 days ago

ich bin immer wieder fasziniert davon, wie schwer es frauen in der politik vor allem dann haben, wenn sie ihren job gut beherrschen. jeder verstoß gegen die norm wird geahndet, selbst wenn er gutes erzeugt.

ich finde elizabeth warren in dem zusammenhang eigentlich interessanter als pelosi, weil man sie mehr kämpfen sieht. und sie mit ihrer linken pragmatischen politik, die amerikanisch populistisch dahertrabt, eigentlich ein typisch weibliches muster vertreten müsste. gerade in den usa müsste es funktionieren.. tut es aber nicht in der breite.

The Nancy Pelosi Problem

theatlantic.com

Marco Herack

813 days ago

Mein guter Freund Jörg Baberowski hat mal wieder ein Interview gegeben und seine neuesten Erkenntnisse in Sachen Gewalt und Macht zum Besten gegeben. Putin hat den Oligarchen Grenzen gesetzt. Sie plündern das Land nicht mehr so stark aus wie früher. Daher hat der einzelne Russe nun mehr Freiheit, kann verreisen und das Leben genießen. Putin sorgt im Gegenzug für Ruhe und Stabilität. Wir Westler müssen das nur verstehen lernen.. so ist er halt der Russe. Ohne Knute funktioniert er nicht. Ohne Oligarchen keine erfolgreiche Wirtschaft.

Und Menschenrechtsverletzungen, das muss man verstehen, sind bedauerliche Fehlentscheidungen, weil autoritäre Regime schlecht abschätzen können, wie stark eine Bedrohung ist.

ich glaube, solch einen Blödsinn habe ich selten gelesen. Nicht nur, dass Baberowski Putin nicht als Teil des Systems begreifen möchte, er legitimiert auch immer wieder Gewalt und Exzess als Notwendigkeit des Politischen.

Jörg Baberowski: "Wir sollten froh sein, dass Putin an der Macht ist"

t-online.de

Marco Herack

869 days ago

China interessiert uns in Deutschland leider recht wenig, was ob der wirtschaftlichen Verbandelung sonderbar anmutet. Aber was passiert, wenn man China gewähren lässt und seinen Claim nicht absteckt? Trump führt es vor..

Making China Great Again

newyorker.com

Marco Herack

878 days ago

Facebook trainierte Duterte, Trump und Modi. Das führte zu Harrasmebtattacken auf Facebook und Mord im realen Leben. Natürlich kann Zuckerberg nichts direkt dafür, aber es zeigt, gerade der Fall Indien, dass er seinen Laden auch nicht in den Griff bekommen möchte.

Da muss man ran.

How Facebook’s Political Unit Enables the Dark Art of Digital Propaganda

bloomberg.com

Marco Herack

942 days ago

Ein kleiner Hint gen PSD2. Wir sind bei den Mikroökonomen gerade dabei einen Experten ranzuziehen, damit ihr ab 13. Januar nicht aus allen Wolken fallt.

European Banks Forced to Open the (Data) Vault

bloomberg.com

Marco Herack

946 days ago

Wir haben durch den Klimawandel ein Problem mit den Nährstoffen in den Pflanzen. Sie gehen zurück und werden durch Zucker ersetzt. Die sich daraus ergebenden Fragen sind weit gefächert.. aber die interessanteste ist: Gelangen wir an einen Punkt, an dem wir trotz Essen verhungern?

The great nutrient collapse

politico.com

Marco Herack

949 days ago

Ein Einblick in die Überwachungsmöglichkeiten der Zukunft. Ein richtig krasser Einblick, könnte man sagen. Aber eine Sache fällt mir auf: All die Technik führt nicht dazu, dass man auf den Menschen verzichten kann. Im Gegenteil, scheint es mehr Menschen zu brauchen um Ende das staatlich-paranoide Treiben um- und durchzusetzen.

This Is What A 21st-Century Police State Really Looks Like

buzzfeednews.com

Marco Herack

949 days ago

In Deutschland interessierte man sich nur kurz für das Schicksal der Jesiden. Vor allem dem Schicksal der Frauen, die oftmals zu Sexsklavinnen von ISIS wurden. Und jetzt? Kümmert sich kaum jemand darum diesen Menschen zu helfen.

Life After ISIS Slavery for Yazidi Women and Children

newyorker.com

Marco Herack

957 days ago

Weg mit denen, ist das Motto unserer Zeit. Menschenwürde ist ein Thema, das in dem Medien immer seltener diskutiert wird. Menschenrechte sind ein Thema, das die Politik fast gar nicht mehr interessiert.

Menschen leben dennoch und es liegt an uns, wie sie leben.

The Next Migrants

codastory.com

Marco Herack

982 days ago

Überblick: Wer in den USA auf welcher Seite in Sachen Infokrieg-Diskurs steht

Russian Disinformation: Everywhere? Nowhere? Neither?

codastory.com

Marco Herack

985 days ago

Wie Finnland mit dem Thema Informationskrieg umgeht. Recht gut und mit öffentlichen Debatten versehen. Dafür braucht es aber leider auch ein Bewusstsein, das hierzulande fehlt.

Fakten gegen Fake News

wienerzeitung.at

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